Kategorie-Archiv: 2012

Zurück aus Dresden

Coming up in Dresden-Action

Coming up ist wieder wohlbehalten nach einem sehr intensiven, ereignis- und erfahrungsreichen Wochenende aus Dresden von der Bundesbegegnund Jugend Jazzt zurück: Workshops, Wertungsspiele und Sessions standen im Zentrum der Begegnung. Coming up nach dem ersten Wertungsspiel am Freitag zusammen mit fünf weiteren Bands als einzige „Landschule“ die Endrunde der besten sechs deutschen Jugend-Bigbands erreicht. Unter den Preisen, die es zu gewinnen gab, hat Coming up den Preis für die beste Bühnenpräsentation gewonnen!

 

 

Gruppenfoto Jugend Jazzt

 

Coming up goes Dresden!

Dresden erwartet Bigband-Nachwuchs Jugend jazzt für Jazzorchester mit dem ŠKODA Jazzpreis im November in Dresden

Vom Do 8. bis So 11. November treffen sich in Dresden die besten Nachwuchs-Bigbands Deutschlands. Die sächsische Landeshauptstadt ist Gastgeberin der 10. „Bundesbegegnung Jugend jazzt für Jazzorchester mit dem ŠKODA Jazzpreis“. Drei Tage lang finden an verschiedenen Veranstaltungsorten im Stadtgebiet Wertungsspiele, Workshops und Sessions statt.

Insgesamt reisen mehr als 250 Musikerinnen und Musiker zwischen 12 und 18 Jahre jung aus dem gesamten Bundesgebiet nach Dresden. Sie haben sich in landesweiten Vorentscheiden für diesen Bundeswettbewerb qualifiziert. Auf sie warten nun zahlreiche attraktive Preise. So dürfen sich die Gewinner der drei ŠKODA Jazzpreise auf Workshops mit prominenten Bigband-Pädagogen inkl. Auftritten im ŠKODA-Umfeld freuen.
Nach einer Jury-Vorentscheidung am Freitag und Samstag präsentieren sich drei Bands sich dann in einem Abschlusskonzert am 11. November in der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber, die in diesem Jahr zeitgleich mit der Bundesbegegnung den 50. Geburtstag ihrer Jazzabteilung feiert.

Die Coming up Dresden-Besetzung probt seit einigen Wochen am Programm der Bundesbegegnung. Die Band hat ihre stilistische Bandbreite erweitert und Titel des zeitgenössischen Bigband-Jazz der Berliner Komponisten Christof Griese und des australischen Jazzmusikers Nico Schäuble ins Programm aufgenommen – komplexe, Programm-Musik-inspirierte Werke, die z.B. bei „Inner City Drive to Dispair“ mit einem komplexen Latin-Groove beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn man sich in Mexiko-City mit dem Auto verfährt..

Nach einem Workshop und Probewochenende präsentiert „Coming up“ ihr „Dresden-Programm“ vorab der Öffentlichkeit, Sonntag, 04. November 2012, 18 Uhr Aula des WHG, Eintritt frei.

Besuch aus Amerika: Christopher Dock Mennonite High School Chor

Hier „stimmt“ einfach alles!

Eine ganz besondere Art der Völkerverständigung und der internationalen Freundschaft pflegen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums St. Goarshausen.

Der amerikanische „Christopher Dock Mennonite High School Chor“ aus Lansdale, Pennsylvania gibt am Freitag, den 15. Juni 2012 um 19 Uhr in der katholischen Kirche St. Goarshausen ein Chorkonzert. Der Eintritt ist frei!

 

So lang der Name, so groß die Besetzung dieses amerikanischen Chores: Am Freitagabend drängeln sich an die vierzig Jugendliche vor dem Alter der katholischen Kirche in St. Goarshausen, um ein A-Capella-Erlebnis der Extraklasse aufzuführen.
Ihr musikalischer Leiter: Rodney Derstine, ein enthusiastischer Musiklehrer an der Christopher Dock Mennoniten Highschool in Pennsylvania. Ihm gelingt es seit Jahren immer wieder, Oberschüler für Vokalmusik zu begeistern und aus den jungen Talenten einen erstaunlich professionellen Chor mit breit gestreutem Repertoire zu formen. In diesem Jahr ist der Chor zum achten mal zu Gast in St. Goarshausen.

Auf dem Programm stehen elegische Gospel und kristallklare, zum Teil afrikanische Folksongs. Das kann mal feierlich klingen, mal wie die Beach Boys in 3D, aber stets ist ihr Vortrag dynamisch, intonationssicher, bisweilen auch rhythmisch vertrackt. Es ist auf jeden Fall ein besonderes Hörerlebnis: Die jungen Stimmen zeigen die ganze Bandbreite zwischen ätherischen Sopranmelodien und straffen Bässen.
Übrigens ist dieser Hammer-Chor auch optisch ein Erlebnis: Die US-Schüler treten in den Talaren ihrer Highschool auf, ein Bild, wie man es aus zahlreichen Spielfilmen kennt. Am Ende des Konzertes gibt es „Surround-Sound „ mit Gänsehautfaktor. Der Chor umschließt in seiner Aufstellung die gesamte Zuhörergemeinde. Lassen Sie sich überraschen.

Wer es zeitlich am Freitag nicht schafft, oder den Chor nocheinmal „open air“ hören möchte:  AmSamstag, 16. Juni um 15 Uhr singt der Chor auf dem Idstein JazzFestival. Infos unter www.idstein-jazzfestival.de